Home

Zum Shop

Unsere Obst- und Sortenliste

Zur Rosenblüte

Rosenliste

Der Hochzeitswald

Versandhandel

Zwei in einem ...

Gewinnspiel

Kontakt zu uns

AGB'S
Impressum
Termine / Ausstellunfgen

 

shop!de - Einkaufen im Internet

GOWEBCounter by INLINE

 

 Unser Rosenfeld steht in jedem Sommer zu Ihrer Besichtigung bereit
1. Der Kauf. Rosenstöcke besellt man am besten im Spätsommer in unserer Baumschule, so daß wir sie im Herbst oder im Vorfrühling kahl eingewurzelt für Sie bereitstehen haben. Das ist besser, als im Sommer Rosen zu kaufen, die im Container wachsen. Pflanzen legen im Winter eine Ruhepause ein, und die Eingewöhnung fällt ihnen leichter, wenn sie nicht in ihrer Wachstumsphase gestört werden.
Wieviel Stöcke Sie für eine bestimmte Fläche brauchen, hängt von der Sorte ab. Die kleineren Floribunda-Rosen sollten im Abstand von 30cm gepflanzt werden, größere oder kräftigere Stöcke im Abstand von 50cm, und Strauchrosen entweder so, daß die Zweige einander nicht stören, oder so dicht, daß sie einen großen Strauch bilden können.

Besuch bei unserer Rosenblüte
2. Vorbereiten des Bodens. Die meisten Rosen gedeihen in einem eher neutralen Boden am besten. Wichtig ist eine gute Entwässerung und, wenn möglich, volle Sonneneinstrahlung. Heben Sie die Erde für das Pflanzloch aus. Mischen Sie die fruchtbare obere Erdschicht (circa 20cm) Kompost und Knochenmehl und, wenn der Boden lehmig ist, mit etwas grobem Sand; wenn er sauer ist, mit Kalk. Den pH-Wert können Sie vorher noch bei uns bestimmen lassen. Setzen Sie die Stöcke nur ein, wenn der Boden trocken und krümelig ist - was bei einem lehmigen Boden während einer verregneten Saison nicht ganz einfach sein dürfte.

3. Das Pflanzen der Stöcke. Wenn die Stöcke kahl eingewurzelt aus unserer Rosenschule eintreffen, pflanzen Sie sie ein, sobald die Umstände es erlauben. Wenn sie nicht sofort eingesetzt werden können, müssen sie kühl, aber frostfrei gelagert werden. Achten Sie darauf das die Wurzeln nicht austrockenen. Lassen Sie vor dem Pflanzen die Wurzeln in einem Eimer Wasser genügend Wasser ziehen, und schneiden Sie sie auf 20 bis 25 cm zurück. Entfernen Sie alle abgebrochenen
 oder irgendwie beschädigten Wurzeln. Belassen Sie Sträucher bei einer Größe von 45 cm, wenn sie im Herbst oder Winter eingesetzt werden; schneiden Sie sie jedoch zurück, wenn sie im Frühjahr in die Erde kommen. Das ideale Pflanzloch ist rund, von größerem Umfang als das ausgebreitete Wurzelwerk und circa 30 cm tief. Legen Sie in der Mitte eine niedrige, kegelförmige Erhebung an, über die Sie die Wurzeln verteilen, bevor das Loch aufgefüllt wird. So bekommen sie einen festen Halt und können nach allen Richtungen auseinanderstreben.
Treten Sie, bevor Sie wässern, den Boden fest; trockene und sandige Böden müssen stärker festgetreten werden als feuchte oder lehmige.

4. Düngung. Natürlicher Dünger sollte auf dem Boden verteilt und nicht eingearbeitet werden, so daß er langsam einsickern kann. Pflanzen- und Holzasche sind für Rosen ideal, denn sie enthalten Pottasche, die den besten Nährstoff für ein gesundes Wachstum und prächtige Blüten liefert. Eine gute Alternative zur Düngung ist eine Decke aus Rindenmulch, dem ein granuliertes Düngemittel, zum Beispiel Hornspäne, zugefügt wird. Sie tun gut daran, auch nach der ersten Blüte zu düngen. So können Sie eine schöne zweite Blüte erreichen. Eine Kalimagnesia Düngung im September (25 g/m²) fördert die Frosthärte.

5. Container-Pflanzen. Rosen aus Container können zu jeder Jahreszeit gepflanzt werden, vorausgesetzt, der Boden ist nicht zu naß. Kaufen Sie möglichst Sträucher, die in Kompost und nicht in Torf gezogen wurden. Wir, die Rosenschule Johannes Boysen, benutzten seit nun mehr als 5 Jahren in unserem Containerquartier eigenen Kompost. Im Sommer sollten Sie darauf achten, daß die Pflanze im Container ausreichend gewässert wird. Setzen Sie sie dann so behutsam wie möglich in das Pflanzloch ein und füllen sie es, nachdem der Container entfernt wurde, mit Erde auf. Gut gießen.

6. Der Schnitt. Rosen zu schneiden ist einfach. Sie müssen nur wissen, wo der Strauch voraussichtlich Blüten treiben wird. Bevor der eigentliche Schnitt beginnt, sollten das ganze tote Holz und alle langen und dünnen Zweige abgeschnitten werden. Die meisten modernen Rosen, beispielsweise Teehybriden und Floribunda-Rosen, blühen am schönsten an den Enden neuer Triebe, die nahe der Basis entspringen. Diese Rosen können Sie bis auf die Hälfte ihrer unbeschnittenen Höhe zurückschneiden. Die guten Augen des letztjährigen Holzes sollten Sie dann aber stehenlassen, damit diese austreiben und blühen können.
Außer in Gegenden mit sehr mildem Klima sollte der Hauptschnitt immer im Frühjahr vorgenommen werden. Je stärker zurückgeschnitten wird, desto weniger, dafür aber um so größere Blüten sind zu erwarten. Schwächere Pflanzen sollten mehr zurückgeschnitten werden als stärkere. Schneiden Sie nach der Blüte die verblühten Knospen ab. Die vollausgebildetetn Blätter sollten stehenbleiben; damit begünstigen Sie die Bildung neuer, blühender Triebe. Bei kletternden Teehybriden müssen die langen kräftigen Triebe festgebunden werden. Dünnere Seitentriebe schneiden Sie bis auf ein gutes Auge zurück.
Die meisten Strauchrosen blühen an den kurzen Trieben der Zweige, die im vorhergehenden Sommer ausgebildet wurden. Beim Rückschnitt im Frühjahr werden Triebe, die im Vorjahr geblüht haben, allesamt entfernt, und nur diese sieben Monate alten Triebe bleiben stehen. Kürzen Sie diese Triebe nicht, ziehen Sie sie am Spalier hoch und binden Sie sie an, wenn es sich bei Ihren Pflanzen um Rambler handelt; bei Remontantrosen oder sehr kräftigen Damaszener-Rosen sollten Sie sie sorgfältig zurückbiegen und anbinden. Dann bilden sie über die ganze Länge verteilt Blüten aus und nicht bloß an der Spitze. Ist eine zweite Blüte zu erwarten, können Sie auch bei diesen Rosen die verblühten Knospen abschneiden, einen leichten Rückschnitt vornehmen und düngen, um die zweite Blüte zu fördern. Einfache Rosenarten und einfache Hybriden - zu diesen zählen die Gallica-, Alba-, Rosen und Zentifolien - brauchen nur wenig zurückgeschnitten zu werden. Es genügt, alles tote, sehr alte oder schwache Holz zu entfernen und da und dort etwas zu stutzen. Diese Rosen blühen Jahr für Jahr, ohne daß geschnitten werden muß. Öfter als an mangelnder Pflege gehen sie daran zugrunde, daß ein übereifriger Rosenschneider ihre keimenden Blüten kappt. Sehr alte Zweige sollten vollständig entfernt werden, damit starke neue Triebe an der Basis entspringen und genügend Platz finden können.

Bernstein-Rose