Rosengruppen und Ihre Standorte

Rosengruppen und ihre Standorte


Es gibt neun verschiedene Arten von Rosen. Dieses sind die Beetrosen, Edelrosen, Miniatur - Rosen (Zwergrosen), Park- Moosrosen, Wildrosen, Stammrosen, Strauchrosen (öfterblühend und einmalblühend), Kletterrosen undBodendecker ( oder auch Kleinstrauchrosen).
Allgemeines zu den Rosen:
Rosen-Sorten wurden und werden gezüchtet, deren Verwendungszweck die Pflanzung in Gärten und Parks ist. Daneben gibt es auch Rosen die gezüchtet werden für die Schnittblumen Produktion. Hier behandele ich die Rosen für den Garten und für die Parks.

 

 

KIetterrosen:
Kletterrosen sind die am stärksten wachsenden Rosen und sie kommen mit extrem wenig Gartenfläche zurecht. Dieses erreicht man indem die Kletterrosen erstens ein nach oben freien Weg zum wachsen haben und zweitens eine Pflanzlage in südöstlicher bzw. südwestlicher Ausrichtung und zu guter letzt noch stabile Rankhilfen haben. Diese Rankhilfen sollen den Blütenakrobaten dauerhaften Halt bieten, da Kletterrosen nicht selbständig klettern können. Sie besitzen keine Haftwurzeln wie der immergrüne Efeu, außerdem können sie sich nicht emporwinden. Ihr einziges Hilfswerkzeug sind ihre Stacheln, mit ihnen verhaken sie sich bei ihrem Aufstieg ineinander.
Strauchrosen:
Die Strauchrosen sind die großen Schwestern der Beet- und Edelrosen. Sie brauchen einen dimensionierten Gartenstandort um sich frei und gesund entfalten zu können. Sie wachsen buschig aufrecht und werden an rosengerechten Standorten bis zu 200 cm hoch. Außerdem sind diese Strauchrosen robust und kommen ohne chemischen Pflanzenschutz zu recht. Es dauert aber seine Zeit bis aus der Strauchrose, aus einem Rosenstock ein mannshoher Blütenberg erwachsen ist.
Park- und Moosrosen:
Diese Sorte wird wie der Name es schon sagt in weitläufige, parkartige Gartenanlagen gepflanzt. Sie sind die Goliaths unter den Rosensträuchern. Sie haben eine drei bis vier Meter ohne Wuchshöhe. Diese können sie nur entfalten, wenn frei und unbedrängt von anderen Gehölzen sich entfalten können. Park- und Moosrosen eignen sich zur Unterpflanzung großer Bäume. Sie sind sehr robust und können Frost ab. Die Moosrosen haben moosig behaarte Kelchblätter und sie sind die Parfümrosen schlechthin und schon aus weiterer Entfernung kann man ihren Duft erschnuppern.
Wildrosen:
Sie sind die Vorfahren der Gartemosen und robust und pflegeleicht. Wildrosen wachsen sehr vital und brauchen viel Platz, sie beanspruchen viel Platz so das man sie als Platzhirsch bezeichnet. Sie blühen allerdings nur einmal, aber dafür sehr schön.
BodendeckerlKleinstrauchrosen:
Bodendeckerrosen sind eine Form zwischen Beet- und Strauchrose.. Sie sind breitbuschig oder flachbuschig. Diese Rosen haben die Fähigkeit sich in wenigen Jahren eine offenen Bodenfläche mit einem dichten Blütenteppich zu bedecken. Diese Rosen schaffen es, dass sich kein Unkraut bildet, dass heißt man braucht zwischen diesen Bodendeckerrosen kein Unkraut ziehen. An rosengerechten Standorten ist diese Rose so robust, das sie mit Schädlingen alleine klar kommt, man braucht keine chemischen Pflanzenschutzmittel einsetzen.
Beetrosen:
Beetrosen sind Multifunktionsrosen. Sie sind winterhart, kompakt und niedrig buschig wachsende Rosen. Eingesetzt werden sie als Gruppenpflanzungen auf Beeten und Rabatten. Sie werden kniehoch, sind robust und langlebig. Die Beetrosen kann man auch in Kübel pflanzen.
Edelrosen:
Die Edelrose ist die Rose aller Gartenfreunde. Ihre Blüten sitzen auf 60 bis 90cm langen Stielen. Einige stark gefüllten Blütenkelche sind randvoll mit einem berauschenden Blütenparfüm der Sonderklasse gefüllt. Sie sind allerdings nicht die Wiederstandsfähigsten. Am besten pflanzt man sie in kleine Gruppen, denn einzeln sehen sie verloren aus. Diese Rose liebt einen sonnigen Platz.
Stammrosen:
Der Begriff der Stammrose bezieht sich auf die Art der Rosenveredelung. Diese Rosen werden auf eine bestimmte Stammhöhe veredelt. Es gibt drei Sorten von Stammrosen. Die Halbstämme mit einem Kronenansatz bei 60 cm und Hochstämme mit 90cm Höhe und die Kaskadenstämme mit einer Höhe von 140cm. Diese Rosen sind Platzsparend, deshalb passen sie auch in kleine Gärten und als forstharte Kübelpflanzen auf Terrassen und Balkone.
Miniatur- Zwergrosen:
Sie werden kaum höher als 30cm. Es gibt sie als niedrige, strauchförmige, dichtverzweigte Sorten. Sie haben erstaunlich große, dominante Blüten. Diese fallen kaum kleiner aus als die der Beetrosen. Diese Rosen brauchen einen sonnigen Standort. Man kann sie auch in Tröge, Kübel und Kästen pflanzen.


Text: Bianca Carstensen, Auszubildende 1. Jahr 2005 in Baumschule Boysen

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