Wissenswertes über die Quitte

Allgemeines: Die Quitte stammt aus Asien. In Armenien und Persien wächst sie noch wild. Durch Züchtung enstanden Kultursorten. Diese spielen in West- und Mitteleuropa eine untergeordnete Rolle. Der Anbau erfolgt vorwiegend im Mittelmeergebiet und im Balkan. In den letzten Jahren ist die Nachfrage im deutschsprachigen Raum angestiegen, was eine Erhöhung des erwerbsmäßigen Anbaus erfordern wird.

 

 

Verwendungsmöglichkeit: Im Altertum fand die Quitte als Heilmittel gegen Entzündungen der Schleimhäute Verwendung. Auch heute findet sie noch Verwendung in Arzneimitteln.
Die Früchte können für den Menschen nur im gekochten Zustand als Gelee, Konserven, Marmeladen oder Süßmost verwendet werden. Das köstliche, starke duftende Aroma wird sogar bei der Obstwein- und Mostverwertung beigefügt.
Neben diesem Nutzwert besitzt die Quitte durch die herrliche Blüte und der leuchtend gelben Frucht hohen Zierwert.
Standortansprüche, Boden, Klima: Will warme, geschützte Lagen und Sone. Verträgt keine stauende Nässe, ist sonst aber genügsam und versagt nicht, auch bei weniger fruchtbaren, trockenen Böden; sie liebt Lehmböden. Tiefe Wintertemperaturen können Holzfrostschäden verursachen. Normale Frosthärte ist vorhanden. Wir führen Quittensorten, die unser Klima hervorragend abkönnen.
Düngung: Nur selten bzw. in geringen Mengen nötig.
Befruchtungsverhältnisse: Die Befruchtungsverhältnisse sind nicht ganz geklärt. Nach allen Tatsachen kann die Selbstfruchtbarkeit angenommen werden.
Ernte: Die Pflückreife besteht den ganzen Oktober. Früchte noch 1 - 2 Wochen getrennt lagern, dann genießbar und verwertbar.
Schnittpflege: Verlangt kaum Schnittpflege, wenn, nur den Auslichtungsschnitt und später den Verjüngungsschnitt. Erfrorene Triebteile im Frühjahr entfernen.

 

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