Wissenswertes über Birnenbäume

Allgemeines: Der Birnenanbau erreicht nur einen Drittel der Menge des Apfelanbaues. Der Anbau von Tafelbirnen wird aber seit 25 Jahren besonders in Italien und Frankreich sehr ausgeweitet. Mit der Kühllagerung ist die Tafelbirne eine Marktfrucht geworden, die oft bis in den Sommer noch angeboten wird. Größere Bedeutung liegt aber in der Verwertung als Naßkonserve, Dörrobst, Kompott und Birnenschnaps (Williams Christbirne).

 

 

 

 

 

 

Herkunft: Auch hier ist nachgewiesen, daß schon in der griechischen Frühzeit (8. Jahrhundert v. Chr.) herrliche Früchte von Birnen in den Gärten vorhanden waren.
Auch in Asien und Europa haben sich aus den Wildbirnen, vor allem aus Pyrus communis, Auslesen und Kreuzungen ergeben, die beigetragen haben, daß wir die heutigen Birnensorten mit solchen Kultursorten vorweisen können. Als weiterer Beweis dieser Entwicklung sei nur noch gesagt, daß im 4. Jahrhundert n. Chr. schon 56 Birnensorten beschrieben worden sind. Die Römer sorgten bei ihren Eroberungsfeldzügen auch dafür, daß Birnensorten in Germanien, Spanien und Gallien angepflanzt wurden. Das Züchten von neuen Sorten war im 18. und 19. Jahrhundert geradezu eine Leidenschaft der Gärtner, der Klöster und Wissenschaftler geworden. Die Birnenzüchter der Neuzeit, in Europa, den USA und in allen anderen Erdteilen, werden mit Gewißheit noch viele Verbesserungen in der Fruchtgüte und Gesundheit erreichen.
Standortansprüche: Die Birne verlangt grundsätzlich ein warmes Klima. Frankreich, Italien, der Balkan und das Weinbauklima haben die günstigsten Voraussetzungen. Selbstverständlich ist es möglich, an südseitigen, geschützen Lagen (Mauern) auch wertvolle Birnensorten bei uns zu besitzen, ohne in einem Weinbaugebiet zu sein. Wir haben in unserer Baumschule nur Birnensorten, die unser Klima sehr gut vertragen können.
Die Birne ist ein Tiefwurzler, verträgt also mehr Trockenheit. Stauende Nässe wird nicht vertragen. Verlangt wird ein tiefgründiger, frischer, nahrhafter, durchlässiger und humoser Garten- oder Ackerboden.
Befruchtungsverhältnisse: siehe Wissenswehrtes über Apfelbäume.
Schnitt der Birnenbäume: auch hier wird kein Unterschied zwischen Apfel und Birnen gemacht.
Düngung: wie vor.

 

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